Ein eher seltener Unfalltyp: Radfahrer kollidiert mit Motorrad. Aber in den Folgen genau so schlimm wie der bekannte Auto-Radler-Crash. Jedenfalls wurden im nachfolgenden Fall beide Fahrer schwer verletzt. Symbolbild. Foto: Pixabay

Wenn Zweiräder
kollidieren

 

Lage. Ein folgenschwerer Mo­ment an einer Kreuzung in Kach­ten­hausen hat am Samstag­mit­tag, 11. Juli, zwei Menschen schwer verletzt. Gegen 12.30 Uhr miss­ach­tete ein 61-jähriger Radfahrer nach bisherigen Erkenntnissen das Rotlicht und überquerte auf dem kombinierten Geh- und Rad­­weg der Pieperstraße die Fahrbahn. Im Kreuzungsbereich der Biele­fel­der Straße, Ehlenbru­cher Straße und Pieperstraße kam es daraufhin zum heftigen Zusammenstoß mit dem Motor­rad eines 56-Jährigen, der bei Grünlicht von der Ehlenbrucher Straße in Richtung Lage-Hörste unterwegs war.

 

Durch die Wucht der Kollision erlitten sowohl der Radfahrer als auch der Motorradfahrer schwe­re Verletzungen. Nach der Erst­ver­sorgung durch Rettungskräfte wurden beide in ein nahegele­genes Krankenhaus gebracht.

 

Das Verkehrskommissariat hat die Ermittlungen zur genauen Unfallursache aufgenommen. Zeugen, die den Unfall beo­bach­tet haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer (05231) 6090 bei der Polizei zu melden.


 

Wer mit einer Pistole jemanden überfällt, ist möglicherweise auch bereit zu schie­ßen. Auf jeden Fall ist juristisch der Tat­be­stand einer räuberischen Erpressung und schweren Raubes erfüllt. Dies ist der Fall, in dem drei junge Männer aus Lage einen vierten in Detmold überfallen haben, um eine hohe Summe Bargeld zu fordern. Symbolfoto: Pixabay

Bewaffneter
Raubüberfall

 

Lage/Detmold.  Drei Männer er­schienen am 3. Juni am Wohn­haus eines 28-Jährigen in der Marienburger Straße (Detmold) und forderten eine hohe Summe Bargeld von ihm, bei der es sich vermutlich um Schulden handeln könnte. Als der Mann nicht zahlte, bedrohten ihn die Erpresser mit einer Schusswaffe und raubten ihm Kopfhörer, die sie ihm vom Körper rissen. Das ist juristisch räuberische Erpressung und schwerer Raub (allein schon durch den Einsatz der gefähr­li­chen Waffe). Den Räubern droht auf jeden Fall eine Gefängnis­strafe zwischen drei und fünf Jahren. 

 

Im Rahmen der weiteren polizei­lichen Ermittlungen erließ das Amts­­gericht Detmold Haftbefeh­le gegen die drei Tatverdächti­gen wegen des Verdachts der versuchten schweren räuberi­schen Erpressung in Tateinheit mit einem schweren Raub.

 

Kurze Zeit später gelang es der Kriminalpolizei, den Haupttäter - einen  polizeilich bekannten 20-Jährigen aus Lage - festzuneh­men, der seitdem in Untersu­chungs­haft sitzt. Ein weiterer Haftbefehl gegen einen 18-Jäh­rigen wurde am Montag, 6. Juli, in Lage vollstreckt. Bei der Fest­nahme und anschließenden Durchsuchung seiner Wohnung unterstützten Spezialkräfte der Polizei die lippische Kripo, da es Hinweise darauf gab, dass der Mann bewaffnet sein könnte. Bei ihm wurden die mutmaßliche Tatwaffe sowie weitere Waffen, Schlagringe, Baseballschläger, Messer sowie ein Teleskop­schlag­stock gefunden. Eine Haftrichterin ordnete bei einer Vorführung die Untersuchungs­haft für den jungen Mann aus Lage an.

 

Der dritte an der Tat beteiligte Mann - nach aktuellen Erkennt­nissen ein 22-Jähriger ohne festen Wohnsitz - befindet sich auf der Flucht. Die weiteren Er­mitt­lun­­gen des Kriminalkommis­sariats 6 dauern an.


 

Schüler und Lehrer der August-Her­mann­-Francke-Grundschule Lage genießen die Feier zu ihrem zehn­jährigen Bestehen. Foto: Lea Redikop

Ein Fest zum Zehnjährigen

 

Lage-Ehlenbruch. Mit einem gelungenen Schulfest feierte die August-Hermann-Francke-Grund­schule Lage am 13. Juni ihr 10-jähriges Bestehen. Nach der Begrüßung durch Schulleiterin Beate Busch und dem gemein­samen Singen des Schulliedes richteten Rudolf Stölting, stell­vertretender Bürgermeister der Stadt Lage, sowie Olaf Brodziak, Schulaufsichtsbeamter für Grund­schulen im Kreis Lippe, ihre Glückwünsche zum Jubiläum an die Schule.
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Viele Städte sorgen rechtzeitig vor, um ihre Bäume vor dem Verdursten zu bewahren: mit einen Wassersack. Im Lipperland sind Bad Salzuflen und Lemgo Vorreiter. 

Damit Bäume
keinen Durst leiden

von Hajo Gärtner

 

Lage. Die Stadt hat ihre Bürger aufgerufen, Straßenbäume gegen die Austrocknung zu wässern. Dabei kommt jedoch wertvolles Trinkwasser zum Einsatz – und damit letztlich auch Kosten für Trink- und Abwasser, wenn das Wasser aus dem Wasserhahn in der Küche gezapft wird. Das ist eine aufwändige und teure Lösung, die den Bäumen zudem keine kontinuierliche Wasserversor­gung garantiert. Gerade in Dür­re­zeiten erscheint ein sparsamer Umgang mit Trinkwasser gebo­ten.

 

Eine Zwickmühle

 

Dabei gibt es eine Lösung, die bereits viele Städte ausprobieren: Wassersäcke an Bäumen. Sie können mit Regen­was­ser aus Zisternen oder Rück­halte­becken befüllt werden – rechtzeitig, bevor längere Troc­ken­phasen beginnen. Solche Dürreperioden werden vom Deutschen Wetter­dienst häufig Tage oder sogar Wochen im Voraus angekündigt.

 

Lemgo, Bad Salzuflen, Paderborn, Gütersloh und Lippstadt haben diese Methode bereits erprobt. Münster, Dresden und Köln setzen sie regelmäßig ein. Manche Kommunen ergänzen dies durch regelmäßige Bewäs­serung durch den Bauhof oder Baum­paten­schaften. Ziel sollte es sein, den Einsatz von wert­vollem Trink­wasser so weit wie möglich zu reduzieren und stattdessen Regenwasser für die Bewäs­serung zu nutzen.

 

 

Karikaturist Uwe Detert spießt den Widerspruch zwischen der Aufforderung, Trinkwasser zu sparen, und der Bitte, Straßenbäume zu gießen, mit spitzer Felder auf. 

 

Hier geht's zu den anderen Karikaturen von Uwe Detert ⇒

 



 

 

 


 

 


 

 

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