Autorin Carolin Jenkner-Kruel  und Musikerin Stefanie Schwarz (von links) machten das Oktobertreffen der "Lesezwerge" zu einem besonderen Ereignis. Foto: Roswitha Heinz

 

»Premiere des
Lage-Lieds»

 

Lesezwerge starten musikalisch in den Herbst

 

Von Michael Biermann &
Carolin Jenkner-Kruel

 

Lage. Mit einer gelungenen und ausgesprochen fröhlichen Premiere sind die Lagenser Lesezwerge in den Herbst gestartet. Die beliebte, langjäh­rige und preisgekrönte Vorlese­reihe des Fördervereins Stadtbü­cherei Lage fand wie gewohnt am ersten Mittwoch im Oktober in der Stadtbücherei statt – diesmal jedoch mit einem besonderen musikalischen Highlight.

 

Kinderbuchautorin Carolin Jenkner-Kruel, deren Geschich­ten um die Geschwister Milan und Leandra bei Groß und Klein beliebt sind, las aus einer neuen Geschichte: Milan und Leandra schreiben ein Gedicht über ihre Heimatstadt Lage. Passend dazu hatte Stefanie Schwarz, Kirchen­musi­kerin und Kantorin unter anderem in Heiden, eigens ein Lage-Lied komponiert.

 

Gemeinsam mit den Kindern und ihren erwachsenen Begleitper­sonen wurde es direkt vor Ort ein­ge­übt – und begeistert mit­ge­sungen.

 

»„Gar keine Frage, ich komm aus Lage«, erklang es bald laut und fröhlich in der Bücherei. Aus den ursprünglich zwei Strophen wur­den gemeinsam mit Musikerin und Autorin schnell vier weitere: Es ging um die Zuckerfabrik und die Johannissteine, um Laven­del­felder, den Reinholdimarkt und das Ziegeleimuseum – ganz so, wie es auch in den Geschichten von Carolin Jenkner-Kruel immer wieder um Lage und seine besonderen Orte geht.

 

Mit Klanghölzern und Klavier­musik wurde es laut, rhythmisch und herrlich fröhlich in der Stadt­bü­cherei. Dass Reimen Spaß macht, zeigte sich an­schlie­ßend beim Gestalten von Postkarten mit Reimbildern und kleinen eigenen Gedichten.

 

Das neue »Lage-Lied« soll künftig bei jeder Veranstaltung der Lagenser Lesezwerge den Auftakt bilden. »Das wird einmal die Lage-Hymne«, war sich eine begeisterte Großmutter sicher. Es ist ein identitätsstiftendes Ele­ment, das Kinder spielerisch mit ihrer Stadt verbindet – und zugleich Lust auf Sprache, Reime und Bücher macht.

 

Der Förderverein Stadtbücherei Lage e. V. engagiert sich mit den Lesezwergen seit vielen Jahren für Leseförderung in Lage. Schu­len und Kindergärten können darüber hinaus musikalische Lage-Lesungen mit Carolin Jenkner-Kruel und Stefanie Schwarz buchen und ihre Kinder so auf unterhaltsame Weise an das Thema Reimen heranführen – mit viel Spaß, Musik und ganz viel Lokalkolorit.

 


 

Margarete Wißmann (links) erläutert sehr anschaulich, wie die Früchte am Apfelbaum gepflückt werden sollen. Jahrespraktikant Bernhard Potberg (daneben) und Erzieherin Kerstin Straube (Mitte) hören gespannt zu. Kids aus dem Kinderhaus "Blauer Elefant" von der Lemgoer Straße halten sich präzise an ihre Anweisungen, gönnen sich aber trotzdem einen Probebissen ihrer Ernte. Für ihren Fleiß werden sie hinterher mit einem köstlichen Apfel-Pfannekuchen belohnt. 

Apfel fällt nicht weit vom Kind

Kinderhaus "Blauer Elefant" erntet auf der Obstwiese des Lippischen Heimat­bundes für Projekt "Nach­haltigkeit"

 

Von Hajo Gärtner (Text & Foto)

 

Lage. Nummer 89 ist der unangefochtene Star auf der Obstwiese. Kaum zu glauben, was der Baum so alles an den Ästen hängen hat. Apfel an Apfel, dicht an dicht – als hätte jemand beim Einräumen des Obstregals die Packungsgrenze großzügig ignoriert. Und dabei ist Nummer 89 noch gar nicht besonders alt.

 

 

Seine eher über­schaubare Körper­größe kommt den Kindern des Kinder­hauses »Blauer Ele­fant« an der Lemgoer Straße allerdings sehr entgegen. Was andern­orts eine Leiter erforder­lich machen würde, lässt sich hier mit ein bisschen Recken und Strecken erledigen. Wobei vor dem Strecken zunächst einmal das Bücken kommt.

 

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Dieses Schreiben der Firma "Deutsche Messwesen" ist in Lagenser Briefkästen  geflattert."Mit der Firma haben wir nichts zu tun", betont der regionale Strom- und Gasnetzbetreiber.

Kostenlos ist nicht umsonst

Firma "Deutsche Messwesen" bietet Smartmeter-Einbau an

 

Von Hajo Gärtner 

 

Lage-Ohrsen/Ehlenbruch. »Kostenlose Installationstermine sind nur noch für Anfragen bis zum 18. 10. 2026 freigeschaltet«, steht in dem Schreiben der Firma »Deutsche Messwesen«, das in die Briefkästen der Häuser an der Ehlenbrucher Straße geflattert ist.  Die Mitteilung baut Druck auf: »Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben«, hatte einst der russische Präsident Michail Gorbat­schow zu Erich Honecker gesagt, und kurze Zeit später explodierte die DDR. 


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