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Das Ende der Fahnenstange ist erreicht: Lage hat zu lange über seine Verhältnisse gelebt, und das Haushaltsloch ist immer weiter aufgerissen. Jetzt zieht der Kämmerer Uwe Aust die Notbremse: Haushaltssperre. Klingt brutal, ist aber unvermeidlich. Montage: Gärtner
Lage geht das Geld aus
Von Hajo Gärtner
Die Stadt Lage hat mit sofortiger Wirkung eine interne Haushaltssperre verhängt. Hintergrund ist die weiterhin angespannte Finanzlage der Kommune. Und das vor dem Hintergrund von Millionen-Euro-Projekten wie der Hallenbad-Sanierung und Marktplatz-Umgestaltung. »Rien ne va plus« pflegt der Croupier im Casino zu sagen. Und: »faites vos jeux«.
Das bedeutet: »Machen Sie Ihr Spiel«. Gar nicht so einfach, wenn einem die Knete ausgegangen ist. Neueste Hiobsbotschaft: Die Haushaltsentwicklung bleibt trotz des beschlossenen Haushaltssicherungskonzepts hinter den Erwartungen zurück. Insbesondere die Erträge liegen deutlich unter den im Haushalt 2026 veranschlagten Ansätzen. Das geht aus dem Finanzbericht zum Stichtag 30. Juni 2026 hervor. Mit der von Kämmerer Uwe Aust angeordneten Haushaltssperre sollen zusätzliche Einsparungen in Höhe von rund 1,5 Millionen Euro erreicht werden. Gleichzeitig hat die Verwaltung die Fachbereiche angewiesen, sämtliche Vorhaben und Projekte konsequent innerhalb der vorhandenen Budgetgrenzen umzusetzen.
Darüber hinaus gelten für neue Investitionsmaßnahmen die Vorgaben eines Haushaltsvermerks in der Haushaltssatzung 2026. Demnach müssen bestimmte Vorhaben vor ihrem Beginn die Zustimmung des Rates erhalten. Voraussetzung hierfür ist eine vorherige Beratung im jeweils zuständigen Fachausschuss. Betroffen sind alle Baumaßnahmen mit einem Auftragsvolumen von mehr als 200.000 Euro sowie Beschaffungen mit einem Anschaffungswert von über 50.000 Euro. Für diese Projekte ist eine gesonderte politische Entscheidung erforderlich, bevor sie umgesetzt werden können.
Bürgermeister Matthias Kalkreuter verweist insbesondere auf die rückläufigen Gewerbesteuereinnahmen als Ursache für die verschärfte finanzielle Situation der Stadt. „Die finanzielle Situation unserer Stadt hat sich insbesondere aufgrund der rückläufigen Gewerbesteuereinnahmen weiter verschärft. Umso wichtiger ist es, die im Haushaltssicherungskonzept vereinbarten Konsolidierungsmaßnahmen konsequent umzusetzen. Nur durch einen verantwortungsvollen Umgang mit den verfügbaren Haushaltsmitteln können wir die finanzielle Handlungsfähigkeit der Stadt Lage dauerhaft sichern“, betont der Bürgermeister. Mit der Haushaltssperre verfolgt die Stadt das Ziel, die im Haushaltssicherungskonzept festgelegten Konsolidierungsmaßnahmen konsequent umzusetzen und die finanzielle Handlungsfähigkeit der Kommune langfristig zu sichern. 
80 % Förderquote für Marktplatz-Gestaltung
Weil Lage so knapp bei Kasse ist, erhöht das Land NRW die ISEK-Fördermittel von 60 auf 80 Prozent, teilt Bürgermeister Matthias Kalkreuter mit. 4,4 Millionen Euro fließen also ins Gesamtprojekt, wenn Lage seinen Eigenanteil von 1,4 Millionen Euro aufbringt.
Begleithund Tizian hat während der Tour einen kleinen Rucksack auf dem Rücken, in dem für die Kinder Leckereien versteckt sind.
spirituell statt profan
Ein Verein setzt sich im Lagenser Westend dafür ein, dass ein wichtiger Wanderweg nicht den Zieglern gewidmet werden soll, sondern als Familienwanderweg mit spiritueller Ausrichtung eingerichtet wird.
Von Angelika Schapeler-Richter (Text & Fotos)
Lage-Hörste. »Und Sie pilgern doch«: So oder mit dem Bibelwort »Jeder wird seinen Lohn empfangen nach seiner Arbeit« könnte man die Entwicklung des Familienpilgerweges im Lagenser Westend mit wenigen Worten zusammenfassen (1. Korinther 3,8). Um das Besondere an diesem Weg nachvollziehbar zu machen, darf man nicht nur über die feierliche Eröffnung des Familienpilgerweges „Abrahamsweg“ am 25. Juli berichten. Denn es gibt eine Vorgeschichte, in der alles seinen Ursprung hat.
Der Gedanke, einen Familienpilgerweg für Hörste auszuweisen, ist bei Tobias Böhnke entstanden, als im politischen Raum im zurückliegenden Jahr die Diskussion aufkam, den ursprünglichen Familienwanderweg im Luftkurort in „Zieglerweg“ umzubenennen. Tobias Böhnke sah, wie viele andere Bürger, die Bezeichnung „Zieglerweg“ für Hörste nicht unbedingt als zielführend an. Tatsächlich sind die Ziegler im 19. Jahrhundert hier auch gar nicht langmarschiert, sondern sie haben ihre weit entfernten Ziele (Ruhrgebiet, Friesland, Niederlande, Dänemark, Skandinavien) mit dem Fahrrad, der Eisenbahn („Zieglerzüge“) oder sogar auf Schiffen angesteuert. Einige haben die Egge tatsächlich aber auch zu Fuß überquert.
In einem Bürgerantrag bat Böhnke, bei einer Umbenennung des Familienwanderweges diesen nicht als „Zieglerweg“, sondern historisch weit tiefer reichend als „Familienpilgerweg“ auszuweisen.
Bedauerlicherweise wurde sein Vorschlag gar nicht oder nur am Rande zur Kenntnis genommen. Bei Abstimmungen in diversen Ausschüssen wurde das Thema entweder vertagt oder der Beschlussvorschlag so formuliert, dass sein Antrag nicht einmal erwähnt wurde. Eine abschließendes Votum des Rates hat es zu keinem Zeitpunkt gegeben. Die gesamte Vorgehensweise war nicht gerade ein besonders vorbildliches Wirken bei der Wahrung von Bürgerinteressen.
Und während sich sowohl einige Politiker als auch andere beteiligte Personen mit ihrer Idee einer Umbenennung des Familienwanderweges in „Zieglerweg“ auf der Zielgeraden wähnten, reifte in Tobias Böhnke der Entschluss, nicht aufzugeben und sein Ziel „Familienpilgerweg“ weiter zu verfolgen. Er gründete mit sechs weiteren Pilgerfreunden den „Pilgerverein Stapelage-Hörste e.V.“ und verfolgte die Idee konsequent weiter. Durch den Gedanken, einen Pilgerweg in Hörste zu etablieren, sollte auch die Kirche Stapelage wieder stärker in den Fokus der Menschen rücken. Und natürlich sollten auch die Übernachtungs- und Einkehrmöglichkeiten direkt am Wegesrand genutzt und der Tourismus gefördert werden.
Nach der Vereinsgründung nahm er schriftlich Kontakt zum Lippischen Landeskirchenamt, dem Erzbischöflichen Generalvikariat Paderborn und dem Staatssekretariat des Heiligen Stuhls in Rom auf. Paderborn war begeistert und der Papst hat dem Projekt, wie im päpstlichen Antwortschreiben (siehe in der Bildergalerie) nachzulesen ist, von Herzen den Apostolischen Segen erteilt. Welcher Familienpilgerweg in unserer Region kann das schon für sich in Anspruch nehmen.
In der feierlichen Eröffnungsveranstaltung des „Abrahamsweges“, der in mehreren Bereichen auf der Route des alten Familienwanderweges verläuft, schilderte Tobias Böhnke nicht nur den Weg der Planung, sondern stellte den eingeladenen Gästen auch die Besonderheiten des Weges vor. Der Name „Abrahamsweg“ wurde gewählt, weil Abraham als Stammvater der drei monotheistischen Religionen (Christentum, Judentum, Islam) gilt und der Pilgerweg allen Gläubigen offen stehen soll.
Lippe ist seit 2022 als Qualitätswanderregion „Land des Hermanns“ ausgezeichnet, die Kompetenzen für die Wanderwege liegen beim Lippischen Heimatbund. Alle Wanderwege sind bzw. müssen mit Wegmarkierungen gekennzeichnet sein.
Der Familienpilgerweg hat hier einen anderen Ansatz gefunden. Der Weg kann über eine App geladen werden, wodurch die Wegmarkierungspflicht entfällt. Ergänzend zur App steht den Pilgern eine Infomappe mit Karte zur Verfügung. Anmeldungen zum Pilgern können über die Homepage ( pilgern-in-hoerste.de ) des Vereins vorgenommen werden. Diese wird ab 1. August 2026 freigeschaltet.
Der Familienpilgerweg „Abrahamsweg“ ist 12 km lang und kann bei Bedarf in zwei Etappen (Nord- und Südstrecke) geteilt werden. Es gibt insgesamt 8 Stempelstellen, die ergänzend mit einem QR Code versehen sind. Wer alle 8 Stempel in seinem Pilgerpass gesammelt hat, bekommt eine ansprechend gestaltete Urkunde. Da es sich bei dem „Abrahamsweg“ um einen Familienpilgerweg handelt, hat der Verein für Kinder Pilgerrucksäcke nebst einem Kinderbuch über Abraham angeschafft. Diese können gemietet oder auch gekauft werden. Außerdem steht Birgit Leweke mit ihrem Hund Tizian auf Wunsch als Begleitung zur Verfügung. Tizian hat während der Tour einen kleinen Rucksack auf dem Rücken, in dem für die Kinder Leckereien versteckt sind. Weitere Highlights auf dem Weg sind die Meditationsmöglichkeit mit Klangschalen, das Wassertretbecken und das ANIMAL-Projekt mit Claudia Sölter. Diese plant für die Pilger noch einen Briefkasten zu installieren, in dem Aufgaben hinterlegt sind, die es zu lösen gilt.
Der Weg ist somit in mehrfacher Hinsicht ein gesegnetes Projekt, das sicherlich viel Zuspruch finden wird, da die Bedürfnisse von Familien in besonderer Weise berücksichtigt werden. Bei der feierlichen Eröffnungsveranstaltung waren vom Landeskirchenamt Susanne Herzog, Matthias Schmidt und drei weitere Pilgerbegleiter vor Ort und zeigten sich ausgesprochen begeistert.
Vier Köpfe, sieben Fachbereiche: Multitasking ist etwas, das an der Volkshochschule nicht nur gelehrt, sondern auch praktiziert wird. Vom Leitungsteam an vorderste Front. Von links: Nikolay Dimitrov kümmert sich um Beruf, EDV und Integration; Claudia Tunsch um Gesundheit und Kultur; Ute Reichert um den Bereich »Gesellschaft« und Neuerwerbung Ebon Dieudonné Tschamou um Sprachen sowie die »Bildung für nachhaltige Entwicklung«.
91 Seiten Versuchung
Bildung satt: Das VHS-Buffet fürs kommende Semester ist angerichtet – Nachschlag ausdrücklich erlaubt - Wer nichts findet, hat nicht genug geblättert
Von Hajo Gärtner (Text & Foto)
Augustdorf/Lage/Leopoldshöhe/Oerlinghausen. Wer behauptet, man könne nie genug lernen, hat vermutlich das neue Programmheft der Volkshochschule noch nicht in der Hand gehabt. Das ist weniger ein Heft als ein Bildungs-Buffet mit Überlänge: 466 Kurse auf 91 Seiten. Zwar sind das rund sieben Prozent weniger als im ersten Halbjahr, aber mal ehrlich: Wer wollte denn schon alle belegen? Dafür müsste man vermutlich den Beruf kündigen, den Schlaf abschaffen und das Wochenende auf 96 Stunden verlängern.
Ein Bild vom Marktplatz aus Sicht der Drohne. Man sieht, dass die Bands »Breaker Boys« und »Hirsch.Böcke« beim Publikum ankommen. Schnell füllt sich der Marktplatz wie man auf dem Foto sehen kann. Auf das Foto klicken, um die Band zu sehen.
Heimspiel mit Wumms
Lage Aktuell und LWZ berichten live vom Auftakt des Sommerkonzertes auf dem Marktplatz. Die Lagenser Band »Hirsch.Böcke« liefert eine kraftvolle und energiegeladene Show.
Von Hajo Gärtner (Text) & Mika Weiser (Fotos und Videoclips)
Drohnenpilot aus Leidenschaft: der 16-jährige Mika Weiser aus Heiden.
Herr der
Rotoren
Mika Weiser ist der Überflieger aus Heiden - Mit beiden Beinen am Boden und der Kamera in den Wolken
Von Hajo Gärtner
Lage-Heiden. Wer beim Label »Drohnenpilot« an Lederjacke, Sonnenbrille und spektakuläre Landungen auf einem Flugzeugträger denkt, darf jetzt nicht enttäuscht sein: Mika Weiser hebt zwar regelmäßig ab, bleibt dabei aber erstaunlich bodenständig.
Während sein Fluggerät elegant durch die Lüfte schwebt, steht der 16-Jährige mit beiden Füßen fest auf der Erde und steuert den kleinen Flugroboter ganz unspektakulär über eine Fernbedienung.
Das Ergebnis allerdings sieht alles andere als bodenständig aus. Seine Videos wirken, als hätte ein erfahrener Pilot aus dem Cockpit einer Cessna den perfekten Kameraschwenk hinbekommen. Tatsächlich stammt das Material jedoch aus einer Drohne, die deutlich weniger Sprit verbraucht und deren Bordservice sich auf gelegentliche Software-Updates beschränkt.
Wahre Größe kennt kein Maß: Stelzenmänner sind nicht einfach nur riesig, sondern verstehen mit ihren exorbitanten Ausmaßen auch geschickt umzugehen und beispielsweise mit Keulen zu jonglieren. Fotos: Mika Weiser
Akrobatin &
Riesenkerle
Schülertag auf dem Marktplatz. Mitmachen, entdecken und erleben war angesagt.
Lage. Der Samstag stand ganz im Zeichen der jungen Besucher. Gemeinsam mit den Stadtwerken Lage veranstaltete das Stadtmarketing einen abwechslungsreichen »Schülertag«.
Alle erhielten – solange der Vorrat reichte – einen kostenlosen Turnbeutel. Mit diesem besuchten sie anschließend die teilnehmenden Geschäfte der Lagenser Innenstadt und freuten sich über kleine Überraschungen.
Auf dem Marktplatz trafen sie auf ein vielseitiges Mitmachprogramm mit kreativen Workshops, Bewegungsangeboten sowie ersten Versuchen am Trapez. Immer wieder ein Hingucker: die riesigen Stelzenmänner, die sich geschickt zu bewegen wussten und auch Kunststücke darboten. Atemberaubend: die akrobatischen Übungen der etwas anderen Akkordeonspielerin. Darüber hinaus erwartete die Besucher ein faszinierendes Straßentheater, eine Kinderband mit Mitmachprogramm und zahlreiche Aktionen für die ganze Familie. Abgerundet wurde der Tag mit einer feucht-fröhlichen Schaumparty.
So kann man auch Akkordeon spielen, wenn man will. Allerdings bedarf es dazu eines austrainierten akrobatischen Geschicks.
Beigeordneter Frank Rayczik (links) heißt Dr. Maik Schmerbauch als neuen Archivar der Stadt Lage herzlich willkommen. Foto: Stadt Lage
Neuer Mann im
Stadtarchiv
Lage. Nach mehreren Monaten Vakanz ist die Stelle des Stadtarchivars der Stadt Lage wieder besetzt. Mit Dr. Maik Schmerbauch übernimmt ein ausgewiesener Historiker, Theologe und Archivar die fachliche Leitung des Stadtarchivs. Beigeordneter Frank Rayczik begrüßte den neuen Mitarbeiter herzlich im Rathaus. „Wir freuen uns sehr, dass wir mit Herrn Dr. Schmerbauch einen ausgewiesenen Fachmann für diese wichtige Aufgabe gewinnen konnten. Seine Expertise wird dazu beitragen, die Geschichte unserer Stadt zu bewahren, aufzuarbeiten und für die Bürgerinnen und Bürger zugänglich zu machen“, betonte Rayczik. Die Besetzung der Stelle erfolgt im Rahmen einer interkommunalen Kooperation mit der Stadt Blomberg. Beide Kommunen teilen sich künftig die fachliche Expertise des Historikers.
Dr. Maik Schmerbauch freut sich auf seine neue Aufgabe: „Neben der klassischen Archivarbeit freue ich mich besonders auf den Austausch mit den ortsgeschichtlich interessierten Lagenserinnen und Lagensern sowie auf mögliche Kooperationsprojekte mit den Schulen in Lage.“ Darüber hinaus ist das Stadtarchiv Lage im Rahmen eines Arbeitskreises im regelmäßigen Austausch mit den Archiven der lippischen Kommunen. Ziel ist es, die Zusammenarbeit zu intensivieren, Erfahrungen auszutauschen und gemeinsame Themen der Archivarbeit weiterzuentwickeln.
Das Stadtarchiv Lage ist ab sofort dienstags von 9 bis 13 Uhr und 14 bis 16 Uhr sowie donnerstags von 9 bis 13 Uhr und 14 bis 17.30 Uhr für Besucherinnen und Besucher geöffnet. Termine außerhalb dieser Öffnungszeiten können nach vorheriger Absprache vereinbart werden. Dr. Maik Schmerbauch ist im Rahmen der genannten Zeiten telefonisch unter 05232 601-471 sowie per E-Mail an m.schmerbauch@lage.de erreichbar.
Das Auto kann sich in ein Monstrum verwandeln, wenn ein Verkehrsrowdy am Steuer sitzt. Warum der 18-jährige Fahrer kreuz und quer durch die Lagenser Innenstadt gedüst ist und beinahe eine Frau mit Kind umgefahren hätte, ist der Polizei ein Rätsel. Symbolfoto: Pexels
Verkehrsrowdy
gefährdet Fußgänger
Lage/Detmold.
Am Donnerstagnachmittag, 16. Juli, wurde die Polizei gegen 17:30 Uhr in die Lagenser Innenstadt gerufen. Dort war ein bläulicher Polo mit einem 18-Jährigen am Steuer mehrfach kreuz und quer durch die Innenstadt gefahren; nach Zeugenhinweisen mit heulendem Motor, teilweise entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung. Der Lagenser fuhr außerdem durch die Fußgängerzone, wo sich offenbar eine Frau samt eines Kindes mit einem Sprung vor einer Kollision mit dem Wagen retten musste. Beim Abbiegen des Fahrzeugs von der Fußgängerzone nach rechts auf die Rhienstraße sei das Fahrzeug „gedrifted“. Dank der Zeugenhinweise konnte der Fahrer rasch ermittelt werden, sein Führerschein wurde beschlagnahmt.
Das Verkehrskommissariat bittet Menschen, die durch das Fahrzeug gefährdet wurden (insbesondere die genannte Frau mit Kind) oder weitere hilfreiche Hinweise zum Vorfall geben können und noch nicht mit der Polizei gesprochen haben, sich telefonisch unter 05231 6090 zu melden.
Schüler und Lehrer der August-Hermann-Francke-Grundschule Lage genießen die Feier zu ihrem zehnjährigen Bestehen. Foto: Lea Redikop
Ein Fest zum Zehnjährigen
Lage-Ehlenbruch. Mit einem gelungenen Schulfest feierte die August-Hermann-Francke-Grundschule Lage ihr 10-jähriges Bestehen. Nach der Begrüßung durch Schulleiterin Beate Busch und dem gemeinsamen Singen des Schulliedes richteten Rudolf Stölting, stellvertretender Bürgermeister der Stadt Lage, sowie Olaf Brodziak, Schulaufsichtsbeamter für Grundschulen im Kreis Lippe, ihre Glückwünsche zum Jubiläum an die Schule.
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